Steve Volkes (B)Log-Buch - Ab heute bessere Fotos


Den Fotos eine Seele geben/To give a meaning to your images

Den Fotos eine Seele geben / To give a meaning to your images

Ab heute bessere Fotos (7)

 

Wie Fotobücher wirken / The impact of photo books

 

English follows German

 

Wer heute Fotos macht, kommt an der digitalen Veröffentlichung nicht mehr vorbei: Facebook, Instagram und diverse Fotoportale locken mit dem schnellen Weg zu „Likes“. Und jeder von uns kennt die Enttäuschung, wenn es wieder mal nur zwei oder drei sind oder unser Spitzenfoto von anderen kritisiert und oft niedergemacht wird. „Können wir wirklich etwas lernen, wenn wir dem Schnellimbiß der Likes verfallen?“, so frage ich mich oft.

 

Die digitale Fotografie bringt es mit sich, dass wir unsere Werke oft auch nur digital verarbeiten und präsentieren. Doch welche Wertschätzung könnten unsere Fotos erhalten, wenn wir sie in alt-hergebrachter Art und Weise einfach drucken oder sie sogar in einem schön gestalteten Fotobuch präsentieren. Ein Buch gibt unseren Fotos die Würde und Wertschätzung, die sie verdienen. Der Spitzenfotograf David du Chemin schreibt in seinem Buch „Die Seele der Kamera“, wir sollten unsere besten Fotos „bis zum Schluss begleiten“. Und er stellt die Frage, was passieren könnte, wenn wir unsere eigenen Fotos für würdig genug halten, um Zeit und Geld aufzuwenden und in ein Fotobuch zu investieren.

 

Viele von uns haben es erlebt, wie anders die Beurteilung von Fotos ist, wenn sie in einem Buch veröffentlicht wurden, und wenn man sie anderen nicht nur auf dem Handy oder auf dem Tablet  zeigt. Dazu kommt, dass die Wirkung der Fotos anders ist, wenn sie nicht wie auf einem Bildschirm von hinten beleuchtet werden, sondern gedruckt vorgelegt werden.

 

Fotobücher für sich und andere

 

Anbieter für Fotobücher gibt es viele. Und einige habe ich bereits ausprobiert: Pixum, Cewe, Aldi, White Wall. Eigentlich bieten alle eine eigene Software an, die man mal mehr, mal weniger bequem runterladen kann oder die sich im Internetbrowser direkt verwenden lässt. Nachdem ich einige Anbieter getestet habe, wurde ich auf SAAL-DIGITAL aufmerksam. Meine Frage nach den Erfahrungen anderer Fotografen in diversen Foto-Communities auf Facebook erstaunten mich. Unter den vielen Kommentaren und Beurteilungen war keine einzige negative.

 

Im November 2017 bekam ich ein Angebot von SAAL DIGITAL, die mich mit einem 25-Euro-Gutschein für die Erstellung eines Fotobuches lockten. Da ich noch keine Erfahrungen mit ihnen gemacht hatte, habe ich mich bereit erklärt. Was dann folgte war eine kleine Odyssee, die sich über einige Wochen hinzog. Denn: Wer ein Fotobuch gestalten möchte, braucht vor allem eins, nämlich Zeit. Und die hatte ich über viele Wochen nicht. Immer wieder fragten die Mitarbeiter von SAAL bei mir nach, verlängerten Zeiträume und stellten neue Gutscheine aus. Also in Sachen „Geduld und Beharrlichkeit“ verdienen die Fotodrucker einen Spitzenplatz.

 

Gestaltungserfahrungen

 

Im März ´18 war es dann schließlich so weit: Ich habe mir die Software runtergeladen (www.saal-digital.de). Erster Eindruck: übersichtlich, schnell bedienbar, logisch aufgebaut und kundenfreundlich. Die Preise der Bücher sind gegenüber anderen Anbietern im oberen Segment. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch. Ich gestaltete ein Buch mit meinen Fotos der USA-Reise durch den Südwesten und stellte bewusst Fotos mit unterschiedlichen Stimmungen und Farb-Nuancen auf gegenüberliegende Seiten. Berg-Fotos neben Wasser, filigrane Stimmungen von Sand-Dünen neben Sonnenauf- und –untergängen. Aus meiner Sicht anspruchsvolle Vorlagen, die eine gute Drucktechnik voraussetzen. Ergebnis: Hervorragend!

 

Auch die Möglichkeit, Panoramafotos über den Falz auf einer Doppelseite zu drucken, hat mich begeistert. Druckqualität, Farbechtheit, Haptik liegen im oberen Qualitätslevel. Die Möglichkeit, die Umschlagseiten innen zu bedrucken, findet man auch nicht bei vielen anderen Anbietern. Von der äußeren Gestaltung habe ich einen wattierten Umschlag gewählt, der dem A4-Buch eine höhere Wertigkeit verleiht. Hat einen Heiermann mehr gekostet, aber hat sich gelohnt.

 

Lieferzeit phänomenal

 

Was mich verblüfft hat, war die Liefergeschwindigkeit! Ich habe das Buch an einem Dienstagabend online an die Druckerei geschickt und konnte bereits am Donnerstag (also zwei Tage später!) das Buch in Händen halten. Bei anderen Anbietern habe ich gut und gerne zwischen 5 – 8 Tagen auf das Fotobuch gewartet.

 

Kleiner Kritikpunkt: Ich kann durchaus verstehen, dass Anbieter ihre Daten in den Büchern verewigen möchten. Das macht SAAL DIGITAL auf der Rückseite in einem QR-Code. Warum der dann aber auch nochmal auf der U3-Seite gedruckt werden muss und damit das Bild versaut, ist mir schleierhaft. Auch dass man dafür extra bezahlen muss, wenn man den QR-Code nicht haben möchte, ist nicht gerade sehr kundenfreundlich. Da unterscheidet sich Saal Digital dann leider nicht von anderen Anbietern.

 

Fazit: Das Experiment, einen für mich neuen Anbieter auszuprobieren, hat sich voll gelohnt. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wer noch andere Berichte checken möchte, findet weitere Erfahrungsberichte anderer Fotografen auf You-Tube.
 

 

 

To give a meaning to your images
The impact of photo books


Anyone who takes pictures today will not be able to avoid the digital release: Facebook, Instagram and various photo portals will lure you on the fast track to "Likes". And each of us knows the disappointment when it's only two or three or our top photo is criticized by others. "Can we really learn something when we forfeit the fast food of likes?" I often wonder.

 


Digital photography means that we often process and present our works digitally. But what appreciation could our photos receive if we simply print them in the old-fashioned way or even present them in a beautifully designed photo book. A book gives our photos the dignity and esteem that they deserve. Top photographer David du Chemin calls this in his book "The Soul of the Camera", "we should accompany our best photos to the end". And he asks what might happen if we consider our own photos worthy enough to spend time and money and invest in a photo book.

Many of us have experienced how different the evaluation of photos is when they are published in a book than when you show them to others only on the phone or tablet. In addition, the effect of the photos is different if they are not illuminated as on a screen from the back, but presented in print.

Photo books for yourself and others

There are many suppliers of photo books. And I've already tried some of them: Pixum, Cewe, Aldi, White Wall. Actually, all of them offer their own software, which can sometimes be downloaded more or less easily, or which can be used directly in the Internet browser. After testing a few vendors, I became aware of SAAL-DIGITAL. My question about the experiences of other photographers in various photo communities on Facebook amazed me. Among the many comments and judgments was not a single negative.
In November of last year, I got an offer from SAAL DIGITAL, which lured me with a 25 euro voucher for the creation of a photo book. Since I have not had any experience with them, I have agreed. What followed was a small odyssey that lasted for several weeks. Because: Who wants to design a photo book needs, above all, one time. And I did not have that for many weeks. Again and again, the staff of SAAL asked me, extended periods and issued new vouchers. So in terms of "patience and perseverance" the photo printers deserve a top spot.

Design experience

So in March '18 it finally happened: I downloaded the software (www.saal-digital.de). First impression: clear, easy to use, logically structured and customer friendly. The prices of the books are compared to other providers in the upper segment. My expectations were correspondingly high. I designed a book with my photos of the USA trip through the Southwest and deliberately placed photos with different moods and color nuances on opposite sides. Mountain photos next to water, filigree moods of sand dunes next to sunrise and sunset. In my view, sophisticated templates that require a good printing technique. Result: Excellent!
The opportunity to print panoramic photos on the fold on a double page, I was thrilled. Print quality, color fastness, feel are in the upper quality level.
From the outer design, I have chosen a padded envelope, which gives the A4 book a higher value. The possibility to print on the cover pages inside, you will not find in many other providers.

Delivery time phenomenal

What baffled me was the delivery speed! I sent the book online to the printing house on a Tuesday evening and was able to hold the book in my hands on Thursday (two days later!). For other providers I have waited between 5 and 8 days for the photobook.
Small criticism: I can understand that providers want to immortalize their data in the books. That's what SAAL DIGITAL does on the back in a QR code. Why then but also again on the U3 page must be printed and messed up the picture, I am mistaken. Also, that you have to pay extra, if you do not want to have the QR code is not very customer friendly. Unfortunately, in this Saal Digital does not differ from other providers.
Conclusion: The experiment to try out a new provider for me, was fully worth it. I am very satisfied with the result. If you still want to check other reports, find more experience on youtube.

 

 

 

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Fotografieren ohne Kamera - so geht´s / 5 ways to take photos without camera - Ab heute bessere Fotos (6)

Ohne Kamera fotografieren / Taking photos without camera

English follows German

Auch schon mal von Betrachtern deiner Fotos gefragt worden: „Wow, was für eine Kamera hast du denn?“ Ich kenne Fotografinnen und Fotografen, die in solchen Momenten ihren Gesprächspartnern am liebsten erst mal das Stativ über den Kopf ziehen möchten. Die freundlichste Antwort ist: „Das Bild entsteht im Kopf und nicht in der Kamera“, die arrogante Antwort ist: „Es kommt nicht aufs Equipment an, sondern darauf, wer es bedient!“
5 Tipps, worauf Fotografie-Anfänger achten sollten, bevor sie den Auslöser drücken.

1. Das Bild entsteht im Kopf
Wie ist dein Blick auf die Welt? Wie ist dein Blick auf deine Umgebung? Was siehst du, wenn du an einen Ort kommst, eine Landschaft vor Augen hast oder in eine spontane Situation geworfen wirst, aus der ein Foto entstehen könnte? Es klingt wie eine Binsenweisheit, aber alles beginnt, damit, was du siehst. Großartige Bilder beginnen mit deinem einzigartigen Blick, bevor du durch den Sucher oder auf das Display schaust. Kein Mensch auf dieser Welt sieht die Welt wie du! Du bist einzigartig und daher kannst du die Welt auch in einer ungewöhnlichen Art sehen, nämlich in deiner Art! Kein anderer kann das.
Deshalb: Versuche deinen eigenen Blick zu schärfen, bevor du die Schärfe am Objektiv oder in der Kamera einstellst.

2. Deine Gedanken führen dich zu einer Idee
Kannst du Fotos schießen ohne eine Kamera dabei zu haben? Natürlich kannst du das. Du kannst sie nur danach nicht entwickeln, drucken und anderen zeigen. Je mehr du dich mit Fotografie beschäftigst, desto mehr lernst du zu sehen. Beim fotografischen Sehen schaltest du dein Gehirn und sogar deine Augen aus, und achtest auf deine Gefühle, auf dein Empfinden, dein Bauchgefühl und deine Instinkte. Je mehr du das trainierst, desto leichter fällt dir das, wenn du mit deiner Kamera unterwegs bist. Der Blick durch die Kamera ist der letzte Schritt in diesem Prozess. Der erste beginnt mit deinen Gedanken.
Deshalb: Versuche deine Gefühle wahrzunehmen, wenn du gute Fotos machen willst. Wie wirkt die Szene, die Person, die Landschaft auf dich und wie soll dein Foto später aussehen?

3. Visualisieren ist wichtig
„Schau dir die Sache erst mal an und denke nach, bevor du den Auslöser drückst. Das Herz und dein Verstand sind das wirkliche Objektiv deiner Kamera.“ Dieser Spruch des Fotografen Yousuf Karsh bringt es auf den Punkt. Und nochmal die Frage: Was siehst du?
Daran schließt sich die nächste Frage an: Was sollen die Betrachter deiner Fotos sehen? Dasselbe wie du? Etwas anderes? Vielleicht etwas, das du für sie in den Fokus nimmst und ihren Blick darauf lenkst? Visualisieren, nennen die Fachleute diesen Vorgang. Er findet im Herzen, in den Gefühlen (der Seele) und im Kopf statt. Praktisch eine mentale Blaupause bevor das eigentliche Foto aufgenommen wird.
Deshalb: Trainiere deine Fähigkeiten, indem du überall potentielle Motive und Fotos visualisierst. Vielleicht lässt du dafür die Kamera einfach mal in der Tasche und simulierst die Fotos, bevor du sie schießt.

4. Bleibe im Rahmen und denke „out of the box“
Jedes Foto hat einen Rahmen, einen Blickwinkel – und damit auch automatisch Begrenzungen. Um einen richtige Rahmen für die verschiedenen Fotos zu finden, brauchst du etwas, was es heute nur noch selten gibt: ZEIT. Schnappschüsse kann jeder! Aber künstlerisch, atmosphärisch und fachlich hochwertige Fotos kann nur derjenige machen, der sich Zeit nimmt – oder seine Fähigkeiten und seinen Blick so trainiert hat, dass in Sekunden die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Ohne Kamera lässt sich ein Blickwinkel oder ein Rahmen sehr einfach mit den eigenen Händen erzeugen. Wer dabei dann „out of the box“ denkt, versucht durch Positionsveränderungen neue Perspektiven herzustellen. Zum Beispiel in die Knie gehen, sich hinlegen, auf einem Bein stehen und sich dehnen. Wer das mit zum Rahmen zusammengefügten Händen macht, sorgt zwar für reichlich Erheiterung bei den umstehenden Leuten, schult aber seinen Blick.
(Über die grafischen Aspekte und 2-Drittel-Regeln usw. wird es in einem anderen Blog gehen.)
Deshalb: Außergewöhnliche Fotos erfordern manchmal ungewöhnliche Maßnahmen. Wie zum Beispiel Fingerarbeit, um einen neuen Blick zu gewinnen.

5. Der geschulte Blick lässt sich besser lenken
Die ersten vier Punkte sollen eine Motivation sein, ohne Kamera und theoretisches Fachwissen den eigenen Blick zu schulen (hat mit Üben zu tun). Soweit der Einstieg. Gute Fotos haben aber auch viel mit Wissen zu tun. Dabei spielen graphische Elemente wie Ebenen, Perspektiven, Linienführung, Farbgebung, Vorder-, Mittel- und Hintergrund, Bildaufteilung, Umgang mit Licht, der goldene Schnitt, Umgang mit Kontrasten, Weißabgleich und viele andere Dinge eine wichtige Rolle. Das Wichtigste in der Fotografie ist aber: die eigene Persönlichkeit der Fotografin oder des Fotografen. Daher sind die Punkte 1 bis 4 so wichtig für gute Fotos. Und sicher fallen dir jetzt noch zehn weitere Punkte ein.
Deshalb: Wer den eigenen Blick ständig schult und trainiert, wird auch mit den graphischen Tipps schnell umgehen können und einfach bessere Fotos machen.

 

Taking photos without camera

Have you ever been asked by viewers of your photos: "Wow, what kind of camera do you use?" I know photographers and photographers who want to pull their tripods over their heads at such moments. The friendliest response is: "The image is created in the head and not in the camera," the arrogant answer is: "It does not depend on the equipment, but on who´s behind the camera!"
5 Tips on what photography beginners should look for before pressing the shutter button.

1. The image is created in the head
What is your look at the world? What is your look at your environment? What do you see when you come to a place, have a landscape in front of your eyes or are thrown into a spontaneous situation that could result in a photo? It sounds like a rush, but everything starts with what you see. Great pictures start with your unique look before you look through the viewfinder or on the display. No man in this world sees the world like you! You are unique and therefore you can see the world in an unusual way, in your own way! No one else can do that.
Therefore, try to sharpen your view before you adjust the focus on the lens.

2. Your thoughts lead you to an idea
Can you shoot photos without a camera? Of course you can do that. You can not develop it, print it and show it to others. The more you deal with photography, the more you learn to see. When you look at photography, you are scolding your brain and even your eyes, paying attention to your feelings, the voice of your heart and your instincts. The more you train, the easier it is when you are on the road with your camera. Looking through the camera is the last step in this process. The first begins with your thoughts.
Therefore: Try to trust your feelings when you want to take good photos. How does the scene, the person, the landscape affect you and how does your photo look like?

3. Visualizing is important
"Look at it first and think about it before you press the trigger. The heart and your mind are the real lens of your camera. "This is the saying of photographer Yousuf Karsh. And again the question: What do you see?
This is followed by the next question: What should the viewers see, fell and think? The same as you? Something else? Maybe something that you focus on? The experts call this process visualizing. It takes place in the heart, in the feelings (the soul), and in the head. Practically create a mental blueprint before the actual photo is taken.
Therefore: Train your abilities by visualizing potential motifs and photos. Maybe you just let the camera in your pocket and simulate the photos before you shoot them.

4. Stay within the framework and think "out of the box"
Each photo has a frame, a viewing angle - and thus also automatically limits. In order to find the right frame for the different photos, you need something that is rare today: TIME. Anyone can snapshots! But artistic, atmospheric and professional high-quality photos can only be taken by those who take their time - or have trained their abilities and eyes so that the right decisions are made in seconds. Without a camera, a viewing angle or a frame can be easily created with your own hands. Whoever then thinks "out of the box" tries to create new perspectives through changes in position. For example, go to your knees, lie down, stand on one leg and stretch. Whoever does this with the hands joined to the frame, provides amusement among the people around him, but he trains his gaze.
(About the graphical aspects and 2-third rules, etc there will be another blog.)
That is why exceptional photographs sometimes require unusual measures. Such as fingerwork, to gain a new look.

5. The trained eye can be better steered
The first four points should be a motivation to train your own view without camera and theoretical knowledge (has to do with practicing). As far as getting started. But good photos also have a lot to do with knowledge. Graphic elements such as planes, perspectives, lines, color, foreground, medium and background, image division, exposure to light, the golden cut, contrasts, white balance and many other things play an important role. But the most important thing in photography is the photographer's own personality or view.
Therefore, the points 1 to 4 are so important for good photos. And surely you could add  ten more points.

Who trains his eyes to see more deeply is able to deal with all the technical aspects of good photos much better.

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5 grösste Foto-Anfänger-Fehler / 5 biggest mistakes for beginners - Ab heute bessere Fotos (5)

 English follows German

 

 

Wer mit Fotografieren beginnt, steht erst mal vor einem großen Berg verschiedener Themen, die mehr oder weniger wichtig zu sein scheinen. Es gibt typische Fehler, die Foto-Anfängern häufig unterlaufen.  Die 5 größten findest du hier:

 

 

Fehler # 1:

 Die Kamera nicht kennen lernen

 

Es ist eigentlich zunächst egal, mit welcher Kamera du Fotos schießen möchtest. Das kann ein Smartphone sein, eine Kompaktkamera, eine Bridge-Kamera, DSLR oder spiegellose Systemkamera. Das Wichtigste ist, dass du deine Kamera kennst. Viele geben sich zufrieden mit den Infos, die sie in der Bedienungsanleitung finden. Aber die Kameras können oft sehr viel mehr, als durch diese kurzen Beschreibungen vermittelt werden. Durch Erfahrungsberichte auf YouTube gibt es eine visuelle Einführung, durch umfangreichere Handbücher gibt es Infos für Autodidakten. Manche suchen sich einen Foto-Buddy, der ihnen im Livebetrieb auf Fotowalks Tipps und Tricks rund um ihre Kamera gibt. Die Kamera muss man sich tatsächlich erarbeiten. Deshalb:

 Tipp #1: Lerne deine Kamera kennen wie eine neue Freundin/einen neuen Freund.

 

 

Fehler #2:

 Der Glaube, alles läge am Equipment

 

Keine Frage, das Equipment ist wichtig. Aber es kommt dabei vor allem darauf an, welche Art Fotos du machen willst. Für Porträts brauchst du anderes Equipment als für Landschaftsaufnahmen. Für Architektur brauchst du etwas anderes als für Action- und Sport-Fotografie. Als ich vor einigen Jahren mit Fotografieren begann, kaufte ich mir Unmengen an Zeitschriften, Fachbüchern und leider auch viele verschiedene Objektive. Eigentlich unnötig, wenn ich bedenke, mit welchem Equipment ich heute meine Fotos mache. Ziemlich reduziertes Equipment. Und manche Fotos schieße ich einfach mit dem Smartphone und bin dann anschließend oft erstaunt, welche Qualität diese Fotos haben.

 Tipp #2: Überlege sehr genau, welche Art von Fotos du überwiegend machen willst. Und informiere dich, was das beste Equipment für diese Art ist.

 

 

 Fehler #3:

 Sich mehr um Objektive kümmern als um den Bildaufbau

 

Auch schon mal in die Falle gelaufen, die Qualität eines Fotos am Objektiv festzumachen? Objektive sind wichtig oder wie die Profis sagen: Ein gutes Glas ist äußerst hilfreich! ABER: Wer sich mehr mit der Qualität des Objektivs als mit der Qualität des Bildaufbaus und der Stimmung des Fotos beschäftigt, ist auf dem Holzweg. Ein gutes Foto beginnt mit der Idee des Motivs, mit dem Bildaufbau und der Story, die es erzählt. Objektive und Kameras sind nur Mittel zum Zweck, um eine gute Geschichte zu erzählen. Und dabei ist der Bildaufbau und die Story alles.

 Tipp #3: Kümmere dich um den Bildaufbau und entwickle das Bild zunächst im Kopf, bevor du versuchst, es mit der Kamera abzubilden.

 

 

 Fehler #4:

 Mehr Theorie als Praxis

 

Einer der größten Fehler von Anfängern ist, sich mit theoretischem Wissen vollzustopfen, ohne es in die Praxis umzusetzen. Es gibt so viele Foto-Philosophen und –Professoren. Und natürlich können wir uns viel Wissen aneignen, indem wir Bücher, Zeitschriften und YouTube-Videos anschauen. Aber wenn es dabei bleibt, dann sind wir wie Köche, die alle Kochbücher auswendig können, aber nie gekocht haben. Daher gibt es nur einen Weg, fotografieren zu lernen: Praxis! Praxis! Praxis! Auf der anderen Seite solltest du dir möglichst schnell die Basics der Fotografie draufschaffen. Und das sind ISO, Blende und Belichtungszeit - und der Zusammenhang dieser drei Komponenten. Fotografie hat grundsätzlich mit LICHT zu tun. Deshalb solltest bei diesen wichtigen Dingen nicht im Dunkeln tappen.

 Tipp #4: Eigne dir erst dann neues Wissen an, wenn du dein altes Wissen in der Praxis erprobt hast. Aber bedenke: Ohne Basics kannst du keine guten Ergebnisse erzielen.

 

 

 Fehler #5:

 „Meine Fotos brauchen keine Bearbeitung“

 

Fotografen, die solche Aussagen von sich geben, fühlen sich meistens sehr gut dabei. Ob die Betrachter ihrer Fotos sich auch gut fühlen, ist eine andere Sache. Wer in RAW fotografiert, kommt an einer Bearbeitung nicht vorbei. Aber auch die meisten anderen Fotos brauchen unbedingt eine Bearbeitung, um schön auszusehen. Viele Anfänger scheuen sich davor, weil sie entweder faul sind oder weil sie die Angst haben, zu manipulieren. Wirkliche Fotokünstler manipulieren aber nicht, sondern nutzen die Fotobearbeitungs-Software, um die Stimmung exakt wieder zu geben, die sie bei der Aufnahme empfunden haben, um den Foto einen eigenen Stil (eigenen Look) zu geben oder um den Sehgewohnheiten ihrer Betrachter (Käufer der Fotos) entgegen zu kommen.

Gerade Schnappschüsse mit dem Smartphone sehen ohne Bearbeitung oft grässlich aus. Abhilfe schaffen dabei Apps, die man sich in jedem Store (überwiegend) kostenlos herunterladen kann. Zum Beispiel Lightroom, eine der bekanntesten Software, um Fotos zu bearbeiten. Oder Snapseed erzeugt ebenfalls interessante Ergebnisse. In einem der nächsten Blog-Beiträge werde ich dafür Beispiele bringen. Am PC/Mac kommt man an Lightroom oder PhotoshopCC mit Camera Raw nicht vorbei. Die Investition lohnt sich in jedem Fall.

 Tipp #5: Wer Fotos bearbeitet, manipuliert nicht, sondern erweist sich selbst und den Betrachtern einen wirklich guten Dienst. Die meisten Fotos sind bearbeitet schöner als die Original-Flach-Abbildungen aus der Kamera.

 

 5 biggest mistakes for beginners

 

 

If you start photographing, you will be faced with a big mountain of different topics that seem to be more or less important. There are typical mistakes for beginners. The 5 largest you can find here:

 

 

Mistake # 1:

 Do not know the camera

 

 It really does not matter at first with which camera you use. This can be a smartphone, a compact camera, a bridge camera, DSLR or mirrorless system camera. The most important thing is that you know your camera. Many are satisfied with the information they find in the operating instructions. But your cameras has often much more options than you discover out of the instructions. Through experience reports on YouTube there is a visual introduction, through more comprehensive manuals, there are information for autodidacts. Some are looking for a photo buddy, who gives them tips and tricks around their camera in the live operation on photowalks. The camera must be worked out. That's why:

 

Tip # 1: Get to know your camera like a new friend.

 

 

Mistake # 2:

 The belief that everything is about the equipment

 

 No question, the equipment is important. But it depends on what kind of photos you want to take. For portraits you need other equipment than for landscapes. For architecture you need something different than for action and sports photography. When I started photographing a few years ago, I bought a lot of magazines, books, and, unfortunately, many different lenses. Actually unnecessary, when I consider, with what equipment I take today my photos. Fairly reduced equipment. And some photos I shoot with the smartphone and I am often amazed at the quality of these photos.

 

Tip # 2: Consider exactly what kind of photos you want to make. And discover what the best equipment for this type is.

 

 

Mistake # 3:

 Look more at lenses than for the image set-up

 

 Have you ever run into the trap of fixing the quality of a photograph on the lens? Lenses are important or as the professionals say: A good glass is extremely helpful! BUT: Whoever is more concerned with the quality of the lens than with the quality of the picture composition and the mood of the photo is wrong. A good photo starts with the idea of the image, with the image composition and the story it tells. Lenses and cameras are only a technical way to the purpose to tell a good story. And the picture composition and the story behind the image is everything.

 

Tip # 3: Take care of the image composition and develop the image in the head before you try to fix it with your camera.

 

 

Mistake  # 4:

More theory than practice

  

One of the biggest mistakes of beginners is to fill up with theoretical knowledge without putting it into practice. There are so many photo philosophers and professors. And of course, we can learn a lot of knowledge by looking at books, magazines and YouTube videos. But if it do it like that, we're like cooks who can memorize all the cookbooks, but never cooked by themselves. Therefore, there is only one way to learn to photograph: Practice! Practice! Practice! On the other side: You should know the basics of Phortographie, which is ISO, shutter speed and aperture. These three facts (and the combination of them) is crucial for good photos.  Photography has to do with LIGHT, so you should not walk in darkness with these themes!

 

Tip # 4: Do not start new knowledge until you have tested your old knowledge in practice.

 

 

Mistake # 5:

 "My photos do not need editing"

 

Photographers who make such statements often feel very well. Whether the viewers of their photos feel good too is another matter. If you are photographing in RAW, you will not be able to pass a work. But most of the other photos also need editing in order to look beautiful. Many beginners are afraid of this because they are either lazy or because they are afraid to manipulate. However, real photographers do not manipulate, but use the photo processing software to accurately reproduce the mood they felt when recording, to give the photo its own style (own look) or to meet the viewing habits of its viewers (buyers of the Photos). Just snapshots with the smartphone often look horrible without editing. It´s easy to find apps that you can download in each store (mainly) for free. For example, Lightroom, one of the most famous software to edit photos. For PC or MAC Lightroom or PhotoshopCC are the basics for good photos.

 

Tip # 5: Who is working on his photos, renders a good service to the viewers. Most photos are after processing more beautifully than the original flat pictures from the camera.

 

 

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5 gute Tipps von Scotty / 5 hot tips from Scotty - Ab heute bessere Fotos (4)

5 gute Tipps von Scotty / 5 hot tips by Scotty

 

 

English follows German

  

Er gehört zu den bekanntesten Fotografen und Bildbearbeiter weltweit: Scott Kelby. Sein Buch über „Digitale Fotographie“ ist ein echter Bestseller und hat sich nach Erscheinen innerhalb von 8 Monaten über 140.000 Mal verkauft. Er ist ein Meister in Photoshop und Lightroom und ein herausragender Fotograph. Herausgeber des“ „Photoshop User Magazines“, Präsident der „National Association of Photoshop Professionals, Co-Moderator des Adobe-Photoshop-TV-Podcasts und ein sehr witziger, fundierter Buchautor.

 

Wer Bücher von Scott Kelby liest schließt schnell Freundschaft mit dem Autor, denn er schafft es, die Leser mit auf seine Fotoreisen zu nehmen und fast beiläufig gute „Tipps am Wegesrand“ zu vermitteln. „5 gute Tipps von Scotty“, die mir als Einsteiger sehr viel geholfen haben:

 

 

1.      Schärfe ist alles!

 

Wir kennen es von einem guten Essen. Es kommt auf die Würze, auf die Schärfe an. Bei Fotos kann man nur selten nachwürzen. Deshalb kommt es von Beginn auf die Schärfe an. Bei Landschaftsfotos auf die Tiefenschärfe, bei Porträts auf scharfe Augen, bei Kompositionen auf den Fokus und die Unschärfe im Umfeld (Hintergrund). Halb-Scharf geht nicht. Entweder ein Foto ist scharf oder nicht. Für ungewollte, unscharfe Fotos gibt es nur einen Platz, wo sie hingehören: den Papierkorb.

 

 

 

2.      Schließe Freundschaft mit dem Stativ

 

Ja, ich weiß, es ist umständlich und benötigt etwas mehr Zeit, ein Stativ mitzuschleppen und dann aufzubauen. Selbst das leichteste Stativ benötigt Platz und wird schwer, je länger wir es tragen müssen. Aber die Ergebnisse entschädigen für alles. Wer wirklich scharfe (also wirklich scharfe!) Fotos schießen möchte, kommt an der Benutzung eines Stativs nicht vorbei. Natürlich gibt es Kameras mit Bildstabilisatoren (die übrigens bei Verwendung eines Stativs abgeschaltet werden sollten!), aber die verführen eher dazu, schlampig zu arbeiten. Auch die Automatikprogramme (wie sie zum Beispiel in Bridgekameras von Panasonic oder Systemkameras wie der Sony Alpha6000 vorhanden sind) für „verwacklungsfreie Fotos aus der Hand“ sind nicht gerade sehr hilfreich. Wer die Fotos später vergrößert, weiß, wovon ich rede.

 

 

 

3.      Mittagsschlaf für Landschaftsfotographen

 

Wer gute Landschaftsaufnahmen machen möchte, steht entweder früh auf oder geht spät schlafen. Denn nur rund um den Sonnenaufgang oder –untergang ist das Licht so, wie es Betrachter später gerne sehen möchten. Die Mittagsstunden sind für die Architektur-, Street- oder Porträt-Fotographen gemacht. Für gute Landschaftsfotos gilt die Regel: Vor dem Sonnenaufgang haben Sie etwa 15 Minuten und dann 30 weitere Minuten für perfektes Licht, beim Sonnenuntergang ca. 15 bis 30 Minuten vorher und ca. 30 Minuten nachher. Weiches Licht und weiche Schatten geben den Fotos die Atmosphäre, die für Begeisterung sorgt. Für mich als Landschaftsfotograf und Frühaufsteher eine wirklich gute Nachricht: Mittagsschläfchen inklusive. Man verpasst nichts.

 

 

 

4.      Nachbearbeiten, aber richtig

 

„Bearbeitest du deine Fotos?“ – ich kann es bald nicht mehr hören. Meine Antwort: „Gehst du immer mit schmutzigen Schuhen aus dem Haus?“ Natürlich bearbeite ich meine Fotos und ich halte es auch nicht als Qualitätsmerkmal, wenn mal wieder ein Fotograf damit angibt, dass das Foto so aus der Kamera genommen wurde. Wem bringt das ´was? Geht es nicht eigentlich um eine ganz andere Frage, nämlich: Gefällt das Foto dem Fotograf und dem Betrachter oder nicht?
Kelby hat mir die Sorge genommen, mit Nachbearbeitungen zu manipulieren. Er hat mir die Bearbeitungssoftware Lightroom näher gebracht und mir die verschiedenen Einstellungen schlüssig erklärt. Seitdem fotografiere ich überwiegend im RAW-Format und bearbeite selbstverständlich alle Fotos nach. Ohne sähen sie furchtbar aus. Dabei versuche ich, möglichst die Atmosphäre und die Farben nach zu empfinden, wie ich sie beim Fotografieren erlebt habe.

 

 

 

5.      Look twice – der andere Blick

 

Es gibt Fotografen, die ihren eigenen Stil entwickelt haben. Genauso wie bei Malern können Kenner sofort erkennen, von wem das Foto ist. Wer mit den Einstellungen bei der (Lightroom-)Entwicklung den Fotos einen eigenen Look gibt, drückt den Bildern seinen eigenen Stempel auf. Durch verschiedene Looks wird ein Foto facettenreicher, interessanter und individueller. Kelby erläutert in seinem Buch „Foto-Sessions“, wie es geht: Hautkontrast-Look, HDR-Look, Spot-Effekt, Vintage-Look, Unschärfe-Vignette, Duplex-Look, kreativer Weissabgleich oder auch schwarz-/weiß-Look machen Lust auf kreative Experimente. Daher lohnt sich immer mal wieder, einen weiteren (anderen) Blick auf die Fotos zu werfen. Look twice – und komme ins Staunen.

 

 

 

Links:

 

Scott Kelby im Internet (eine Auswahl)

 

www.scottkelby.com

 

www.kelbyone.com (Video-Trainings)

 

www.500px.com (User: skelby)

 

Adobe Photoshop TV-Podcast (auf Youtube.com)

 

 

 

Bücher: (Auswahl)

 

Kelby, Digitale Fotografie – das große Buch

 

Kelby, Foto-Sessions – Vom Making-of zum perfekten Bild

 

Kelby, Wie mach ich das in Lightroom?

 

Scott Kelbys beste Foto-Rezepte

 

 


 

 

5 hot tips by Scotty

He is one of the best-known photographers worldwide: Scott Kelby. His book on “Digital photography” is a real bestseller and has sold over 140,000 copies after 8 months. He is a master in Photoshop and Lightroom and an outstanding photographer. Publisher of “Photoshop User Magazine”, president of the “National Association of Photoshop Professionals”, Co-moderator of the Adobe Photoshop TV podcast, and a very witty, authoritative author.
Anyone who reads books by Scott Kelby quickly becomes friend with the author, because he manages to take the readers to his photographers journey and to convey almost casually good "tips on the way". "5 good tips from Scotty", which helped me a lot as a beginner:

1. Sharpness is everything!
We know it from a good meal. It depends on the spice, on the sharpness. Photos can rarely be seasoned later. That's why the sharpness comes from the beginning. In the case of landscape photos on the depth of focus, in portraits on sharp eyes, in compositions on the focus and the blur in the environment (background). Half-sharp does not work. Either a photo is sharp or not. For unwanted, blurred photos, there is only one place where they belong: the paper basket.

2. Become friend  with the tripod
Yes, I know it is cumbersome and takes some more time to drag a tripod and then build it up. Even the lightest tripod requires space and becomes harder the longer we have to carry it. But the results compensate for everything. If you want to shoot really sharp (ie really sharp!) Photos, does not pass by using a tripod. Of course, there are cameras with image stabilizers (which should be turned off when using a tripod!), But they more seduce to work sloppy. Also the automatic programs (as for example in bridge cameras from Panasonic or system cameras like the Sony Alpha6000) for "shake-free photos from the hand" are not very helpful. If you enlarge the photos later, you know what I'm talking about.

3. Noon sleep for landscape photographers
If you want to make good landscapes, you either get up early or go to sleep late. Because only around the sunrise or sunset is the light the way observers would like to see later. The noon hours are made for architectural, street or portrait photographers. For good landscape photos the rule is: before the sunrise you have about 15 minutes and then 30 more minutes for perfect light, at sunset about 15 to 30 minutes before and about 30 minutes after. Soft light and soft shadows give the photos the atmosphere that creates enthusiasm. For me as a landscape photographer and “early bird” a really good news: Noon sleep is inclusive. You won´t miss anything.

4. Post-processing, of course!
"Do you edit your photos?" - I cannot hear it anymore. My answer: "Do you always go out of the house with dirty shoes?" Of course, I edit my photos and I do not consider it a quality feature, once again a photographer indicating that the photo was taken “out of the camera”. To whom is this important? More important is a different question: “Does the photographer and the viewer likes it or not?”
Kelby took away my fear to “manipulate the photos with post-processing”. He has brought me closer to the editing software Lightroom and explained the different settings to me. Since then, I take photos mostly in the RAW format and of course work on all the photos. Without that they are looking terrible. At the same time, I try to feel as much as possible the atmosphere and the colors that I experienced during photography.

5. Look twice - the other look
There are photographers who have developed their own style. Just like painters, connoisseurs can immediately recognize who the photo is from. With the settings for the (lightroom) development a photographer can give the photos their own look, it´s like giving your own stamp on them. Through different looks, a photo becomes more multifaceted, more interesting and more individual. Kelby explains in his book "Photo Sessions" how to do: skin contrast look, HDR look, spot effect, vintage look, blur vignette, duplex look, creative white balance or black and white look Fancy creative experiments. Therefore, it is always worthwhile to take another (different) look at the photos. Look twice - and be amazed.

 

 

 

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5 Foto-Bücher, die du dir schenken solltest / 3 photo-books worth to buy - Ab heute bessere Fotos (3)

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Jeder Mensch lernt anders. Die einen brauchen eine Freundin oder einen Freund, die mit ihnen auf die Foto-Pirsch gehen und ihnen vor Ort zeigen, wie man gute Fotos macht. Die anderen lernen aus Büchern und arbeiten sie mit Textmarker durch. Wieder andere schauen Videos auf YouTube oder anderen Kanälen. Mir helfen Bücher, meine Fähigkeiten besser auszubauen.

Hier sind 5, die du dir unbedingt schenken solltest, wenn du weiter kommen willst:

 

Every person has his own style to learn. Some of us needs a buddy to go together on a photo-walk - and to learn from him or her. Others learn the most out of books. They are happy to read them and mark all the important ideas, sentences and advices. Others learn through videos on YouTube. For me books are the biggest source of inspiration. Here are 5 books (3 books in english) that I would highly recommend to buy: 

Henry Carroll  fasst in diesem Buch das geballte Wissen von über 50 Top-Fotografen zusammen. Ein sehr schöner Reader, den man immer wieder zur Hand nehmen kann. Ein Buch zum Entdecken, Stöbern und Nachlesen. Und ganz nebenbei wird viel Fachwissen vermittelt über Belichtung, Licht, Objektive, Sehen und Komposition.

Ich nehme es gerne und oft zur Hand. Was mir gefällt: Die einzelnen Beiträge sind jeweils auf einer Doppelseite mit Foto und begleitendem Text.

Benjamin Jaworskyi ist ein Selfmade-YouTube-Star, der sich vor einigen Jahren das Fotografieren selbst beigebracht hat und auch heute noch viel lernt. Seine Vorliebe gilt der Landschaftsfotografie - und davon handelt auch dieses Buch. Seine kurzweiligen und knackigen Tipps streifen die Gebiete Equipment, Gestaltungshilfen, Wetter und Jahreszeiten, und Digitale Hilfsmittel.

Wer ihn nicht quatschen hören will, kann hier alles in Ruhe nachlesen.

Lichtraum statt Dunkelkammer! Wer in RAW fotografiert, der kommt nicht drum herum, die Bilder zu entwickeln. Früher ging man in die Dunkelkammer, heute ist die Software Lightroom das richtige Tool.

Einer der Lightroom-Heroes ist der Amerikaner Scott Kelby, der unter anderem dieses Buch mit schnellen und sehr guten Tipps für die Arbeit mit Lightroom geschrieben hat. Es ist ein schönes Handbuch, das typische Fragen beantwortet. "Wie mache ich eigentlich ...?" - dieses Buch gibt die Antworten.

Mein Hauptgebiet ist die Landschaftsfotografie. Da liegt es natürlich nahe, dass ich mich intensiver mit diesem Thema beschäftige. Ein Buch, das mich immer wieder inspiriert, ist von Hans-Peter Schaub. Der Chefredakteur der Zeitschrift "NaturFoto" ist seit vielen Jahren Fototrainer. Da liegt es natürlich nahe, dass er sein Seminar- und Workshop-Wissen zwischen zwei Buchdeckeln einem größerem Leserkreis zukommen lässt. Seine Fotoschule ist leicht verständlich und streift alle Gebiete der Landschafts-fotografie.


Ich habe Marc Silber auf YouTube entdeckt. Mit seinem AYP-Kanal verbreitet er unter anderem Interviews mit Top-Fotografen. Da lag es nahe, dass er nun ein Handbuch für Fotografen vorlegt, das vom Format in die Fototasche passt. Im ersten Kapitel zeichnet er einen Zirkel der Fotografie, dessen einzelnen Komponenten er danach erläutert. So erfährt der Leser viel über Kameras, Bildgestaltung, Entwicklung und Veröffentlichung von Fotos. Ein Grundsatz-Werk, das leider noch nicht in Deutsch vorliegt, aber dessen Anschaffung sich in jedem Fall lohnt.

Big Shots from the best photo-graphers in the world.

Henry Carroll is writing about the experiences of 50 Top shooters. And by the way you get a lot of good advices about light, exposure, lenses and the composition of good photos.

The good thing: Every article is not more than two pages, one photo and one page of explanation.

A great reader! I often take it to get some new inspiration.

In the early days of photography you had to spent a lot of time in the darkroom. But since we all are taking photos digital it's not the darkroom anymore, it's the LIGHTROOM. Specially for those among us that are taking photos in RAW it's normal to develop them in a software. Some of the best is Lightroom. Scott Kelby is not only a very good photographer he's also very good in post-processing with lightroom. This book is a typical "How to ..." book. The starting point is always a question. And in his answers Kelby is giving the recipes for a good work flow in Lightroom. This is one of my favourites! A good handbook. Very helpful.

I discover Marc Silber on YouTube. He´ has a channel called AYP - Advancing your photography. His book is a handbook. Starting with the cycle of photography he is giving a lot of very good advices to become a better photo-grapher. This book is basic. You can take it with you on your photo-trips, because it's written for the situations where we need to get some inspiration, knowledge or just a quick tipp. This book is a kind of all-in-one. I love it!


I'm sorry  to my english friends that I only have 3 english books, that you need to read. There are many more, but I'm from Germany so I normally read books in German. Might be you have more books to recommend. So you could use the comment tool on this blog to give some insights into your sources of inspiration.

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5 Dinge, die Fotografie mich gelehrt hat / 5 Learnings through Photography - Ab heute bessere Fotos (2)

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Was können wir für unser Leben, unseren Beruf, unseren Blick auf die Welt aus der Fotographie lernen? 5 Dinge, die ich gelernt habe:

 

1. Detaillierter hinschauen

Oft sind die Dinge nicht so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Es kommt auf die Perspektive an. Wenn ich meinen Standpunkt manchmal nur um einen halben Meter verändere, kann sich die (Bild-)Situation schon ganz anders darstellen. Manchmal reicht es auch, wenn man einfach mal aus dem Licht geht, damit man die Dinge klarer sieht. Auch mal in die Hocke gehen, wirkt manchmal Wunder. Und schon sehen dieselben Dinge völlig anders aus, als sie mir auf den ersten Blick erschienen sind. 

 

2. Näher rangehen

Für manche Fotos muss ich weit genug vom Objekt entfernt stehen, um es komplett zu erfassen. Aber für viele Dinge gilt: Näher rangehen. Nicht auf Distanz bleiben. Auch mal dorthin gehen, wo es weh tut! Wenn ich näher an den Motiven dran bin, entdecke ich die Einzelheiten viel besser. Manchmal kann ich die Schattierungen erst richtig erkennen, wenn ich nah genug dran bin. Wer die Dinge nur aus der Ferne (so quasi als unbeteiligter Beobachter) sehen möchte, wird vieles übersehen. Deshalb: In der Nähe sieht man gut!

 

3. Den Fokus richtig setzen

Damit die Fotos scharf sind und der Blick des Betrachters auf die wichtigen und richtigen Dinge gelenkt wird, muss der Fokus richtig gesetzt werden. Viele Menschen setzen in ihrem Leben den Fokus auf die falschen Dinge. Erst später merken sie, dass diese Dinge nicht wirklich tragen und eher ein "schiefes Bild" abgeben oder die wirklich wichtigen Dinge nur unscharf zeigen. Und genau wie bei unscharfen Fotos bleibt am Ende nur der Frust. Daher ist es mir wichtig, den Fokus richtig zu setzen: Beim Fotografieren und im Leben.

 

4. Praxis geht vor Theorie

Auch schon mal der Versuchung erlegen, ein Fotografie-Buch nach dem anderen zu kaufen und zu lesen? Oder eine Fotozeitschrift nach der anderen zu kaufen? Doch Erfahrungen sammelt man nicht in der Theorie, sondern nur in der Praxis. Dabei gehe ich zwar das Risiko ein, auch Fehler zu machen, aber lerne ich nicht aus Fehlern das meiste? Daher gibt es nur einen Tipp fürs Fotografieren und fürs Leben: Rausgehen und Tun. Praxis vor Theorie. Mache Fotos, Fotos, Fotos - und geh raus und lebe!

 

5. Den richtigen Augenblick abwarten

Das größte Problem in der Fotografie und im Leben ist: Timing! Zur falschen Zeit am falschen Ort, hat Menschen schon ins Gefängnis gebracht. In der Fotografie kommt es darauf an, geduldig auf den richtigen Moment, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Zu früh vom Sonnenuntergang weggegangen hat viele Fotografen schon Top-Fotos gekostet. Die Geduld verloren, weil die Wolken so groß waren.  Wenige Minuten später hätten sie sich verzogen und es wäre ein super Licht für das Foto geworden. Tja, Pech gehabt! Wer keine Geduld hat, ist ein Knipser und kein Fotograf. Geduld brauche ich auch im Beruf und im Privatleben. Denn auch da kommt es auf das richtige Timing an!

5 Learnings from Photography

What are the learnings for our lives, privately and in our job that we could take from photography? 5 things that I learned:

 

1. Look for the details

Often things are not like it seems. Our perspective is important. If we change our standpoint just a little we can discover things that we haven´ t seen before. Sometimes it doesn't work to stand in the light and cover the sun but to move just a step to the right or left to let the light shine on the things that we want to capture. If we make ourselves a little bit smaller we can see miracles.

 

2. Come closer

 To take good photos it´' s crucial to watch the scene from a distance. But in many situations the truth is: You have to come closer to see things right.  Come to the points where it hurts. I can only see the details if I'm close enough. I can only experience the shadows, the lights and the darknesses if I' m close enough. If you want to stay in distance you will miss the details and sometimes the main things. So: Come closer!

 

3. The right setting of the focus

To take photos that are sharp, sharp, sharp, you have to set the focus on the right things. If you want to show you point of view take care about the focus. There are a lot of people who ignore that in their own lifes. They are setting the focus on the wrong things. Sometimes they get aware of that the "wrong things" are not helpful for life. So they are creating a wrong picture in their own lifes. The result in photography or in life: Frustration. And therefor it' s important to focus on the right things.

 

4. Don' t stay in theory

Do you know the temptation to buy books on photography instead of taking photos? Do you know the moment when you buy another magazine about photography instead of practising your skills? You only can make experiences if you are practising your skills. Not in theory but in real work! That also means to take the risk of making mistakes. But don' t we learn the most out of our mistakes? So the advice for life and also for photography is: Go out of your house! Go out! And live and take photos, photos, photos. Shots, shots, shots!

 

5. Cherish the moment and wait for the right moment

The biggest problem in life and in photography as well is: Timing! To be at the wrong time at the wrong place could take you into jail! The most important skill in photography is to be patient. Wait, wait, wait. Wait for the right moment. If you leave the place where you wanted to take the best photo of a sunset too early could ruin your purpose within seconds. If you are loosing patience only because the clouds are too dark you could miss the beautiful moment when the sun is coming thru the clouds and the sky is becoming blue again. Sometimes it only takes minutes and you can take a great photo. Sometimes it takes hours but it's still worth waiting for that special moment. If you don't have patience you won' t become a good photographer. I also need to have patience in my private and in my professionell life. Because the biggest problem is the same: Timing!

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Anfangen und Dranbleiben / Starting and keeping on - Ab heute bessere Fotos (1)

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Als ich 2012 die Fotografie als Hobby entdeckte, machte ich erstmal alle Fehler, die Anfänger so machen. Ich kaufte mir mit der Canon EOS 600D eine vernünftige Kamera, das war nicht der Fehler. Aber ich dachte, es käme alles auf die Objektive an und kaufte mir erstmal ein Arsenal an Objektiven: Zoom, Weitwinkel, Porträt-Objektiv. Erst später lernte ich, dass Objektive vor allem mit der Art der Fotos zusammen hängen, die ich aufnehmen möchte. So sind zum Beispiel bei der Landschaftsfotografie, für die ich mich begeistere und in der ich heute fast ausschließlich unterwegs bin, ganz andere Dinge wichtig, als die Mega-Objektive zu haben. Ich lernte im Laufe der Zeit, dass das Geheimnis in der richtigen Auswahl und dann in der Beschränkung liegt. Heute fotografiere ich mit relativ kleinem Equipment, lege dafür mehr Wert auf die Bearbeitung der Raw-Dateien. Und die EOS 600D habe ich auch schon lange nicht mehr.

 

Bei meinem Einstieg in die Fotografie haben mir YouTube-Filme von Pavel Kaplun, Benjamin Jaworskyj und einigen Engländern, die zu meinen Kameras Filme veröffentlichten, sehr geholfen. Bis heute lerne ich viel von Filmen auf YouTube. Und das ist meine heutige Empfehlung für alle (Neu-)Fotografen: Es kommt gar nicht so stark auf das Equipment an, sondern viel mehr darauf, dass man es kennt und bedienen kann. Und dann lassen sich sehr schöne Ergebnisse erzielen.

 

Starting and keeping on

 

When I started with Photography in 2012 I´'ve made all mistakes that a newcomer could make. I started with a Canon EOS 600D. Very good camera. So this was not the mistake! But I thought the most important things would be a lot of different lenses. And it happened that I bought a lot of lenses. Zoom, Portrait-lens, wide lens and so on. Later I learned that all kind of good lenses has to do with the style of photos that we like to take. For my art the lenses are not as important than for other arts. The secret of good lenses is to buy the right one and than to be satisfied with what you have. Today I take my photos with only three different lenses for my Sony Alpha 6000. But I focus on working on the raw datas and try to get the right atmosphere of the situation when I took the photo. And I sold my EOS 600D.

 

When I started with photography I was watching a lot of clips by Pavel Kaplun or Benjamin Jaworsky on YouTube. Until today I learn a lot from these films on youtube. Today I have one recommendation to my readers of this blog: Don´'t  take too much care about the lenses. Take more care about knowing your camera so that you really can handle it.

Pavel Kaplun (Hannover) hat mit seinem "Kreativstudio Pavel Kaplun" ein großes Angebot an Workshops, Seminaren, Schulungsvideos für Lightroom und Photoshop. Jeden Freitag postet er auf Facebook ein neues Schulungsvideo.

www.kaplun.de

 

Pavel Kaplun is a photographer and artist from Hanover. In his "Kreativstudio Pavel Kaplun" he offers a lot of workshops and videos, f.e. about Lightroom and Photoshop. Every Friday he is posting a new video on Facebook.

Benjamin Jaworsky (Berlin) hat eine komplette Serie auf YouTube mit Informationen rund um das Thema "Fotografie". Er hat mehrere Bücher dazu geschrieben. Immer sehr unterhaltsam und lehrreich.

www.benjamin-jaworskyj.de

 

Ben Jaworsky is from Berlin. He is a self-made-man with a very famous YouTube-Channel. He is an author of several books about photography. Allways funny but you can learn a lot from him.

I'm sorry for my english speaking friends that Pavel and Ben are only available in German. But I'm sure that you'll find a lot of stuff on YouTube in English too.


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