Kenia

Kenia - ein Land der Gegensätze. Insgesamt war ich in den letzten Jahren viermal in dem ostafrikanischen Land. Touristenattraktionen oder Nationalparks habe ich keine gesehen. Dafür einige der größten Slums Afrikas, wie z.B. Kibera in Nairobi. Nur mit Polizeischutz konnte ich dort hinein. Da waren die Besuche von Projekten in Massai Mara ein willkommener Ausgleich. Bei den Massai fühle ich mich inzwischen richtig wohl, habe Freunde dort gefunden und bin von ihrer Kultur und ihrer Mentalität begeistert.

Einer meiner Massai-Freunde hat von jeder seiner Kühe - immerhin über 175 - ein Porträt auf seinem Computer. Er behauptet auch, jede  Kuh am Muh unterscheiden zu können. Ich glaube es ihm, denn den Nachweis möchte ich eigentlich nicht live erleben. Bis 1963 war Kenia übrigens eine Kolonie von Großbritannien. Die teilweise äusserst leidvolle Geschichte der Kolonialknechtschaft begann 1885. Spuren davon sind heute noch im Land, in den Regionen und vor allem in den Köpfen der Menschen dort zu sehen. In Kenia gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften. Ich war bisher nur in Nairobi und Umgebung, da ich dort zu arbeiten hatte. Daher gibt es auch keine Fotos von Nationalparks. Denn alle Fotos von mir entstanden am Rande von Dienstreisen, bei denen bisher immer die Zeit fehlte, mal in Ruhe Aufnahmen zu machen.